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10 Tipps in und um Sydney

Achtung - viele Bilder! In diesem Artikel geht es um 10 Dinge, die man in und um Sydney unternehmen kann.

1. Sydney City

 

Sydney City ist natürlich ein Must-See, wenn man länger in Australien ist, zumal ich ja in der Nähe von Sydney wohne. Sydney ist eine der größten Städte Australiens und hat wahrscheinlich die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten. Zu einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten komme ich aber später noch, da sie meiner Meinung nach einen eigenen Punkt auf meiner Liste verdient haben. Allgemein kann man aber sagen, dass allein die City an sich schon eine Sehenswürdigkeit ist. An die vielen beeindruckenden und vor allem extrem hohen Gebäude muss man sich erst einmal gewöhnen. Allerdings finde ich, dass man von der City schnell alles gesehen hat. Meiner Meinung nach reichen also ein bis zwei Tage, um die bekannten Stadtviertel zu erkunden. Mehr Aufmerksamkeit kann man stattdessen den einzelnen Sehenswürdigkeiten in der Stadt schenken. Eine davon ist das Queen Victoria Building. Shoppen ist dort zwar ein etwas teurerer Spaß, aber allein schon sich das Gebäude von außen und innen anzuschauen, lohnt sich auf jeden Fall. Durch die viktorianische Architektur ist es eines der schönsten Einkaufszentren, die ich je gesehen habe.

2. Opera House und Harbour Bridge

 

Die Oper und die Harbour Bridge sind natürlich nicht aus Sydney wegzudenken. Da es die wahrscheinlich wichtigsten Sehenswürdigkeiten Australiens sind, kommt man natürlich nicht daran vorbei. Tagsüber reicht meiner Meinung nach ein Besuch, von der Oper war ich etwas enttäuscht. Tagsüber, wenn man direkt davor steht, sieht sie nichtmal annähernd so aus, wie die ganzen Bilder im Internet sie darstellen. Meiner Meinung nach ist da mal eine Renovierung fällig. Wie auch immer, der Besuch bei und nach Sonnenuntergang lohnt sich da schon eher und kann auch mehrmals wiederholt werden. Das führt mich auch zu meinem nächsten Punkt: dem OpenAir Cinema.

3. OpenAir Cinema

 

Das Westpac OpenAir Cinema in Sydney ist definitiv eines meiner Lieblings-Sehenswürdigkeiten in Sydney. Wenn man etwas früher kommt, kann man den Blick auf die Oper und die Harbour Bridge bei Sonnenuntergang genießen. Außerdem bekommt man dann eine Karte, auf die man seinen Namen schreiben kann, damit kann man sich dann einen Sitz für den Film später reservieren. Im Dunkeln wurde dann die Leinwand, die im Wasser angebracht ist, hochgefahren. Mit Blick auf die Lichter der City, auf die beleuchtete Oper und Harbour Bridge kann man dann den Film schauen - bei mir lief "Knives Out". Allerdings muss man beachten, dass das OpenAir Cinema nur im Sommer geöffnet hat.

4. Taronga Zoo

 

Im Taronga Zoo kann man jede erdenkliche Tierart bestaunen, natürlich auch alle möglichen australischen Tiere. Da es in Australien ja eigentlich kein Tier nicht gibt, ist die Vielfalt der Tiere im Zoo eben auch größer. Von verschiedenen Känguru-Arten über Schildkröten, Koalas (die sich aber sowieso kein Stück bewegen) und Komodowarane bis hin zu den Standard-Zoo-Bewohnern, wie Löwen und Elefanten findet man alles im Taronga Zoo. Zudem ist dieser Zoo extrem schön gestaltet. Durch die schöne Natur, viel grün und einen Blick auf die Oper und die Harbour Bridge macht es einfach Spaß, bei gutem Wetter stundenlang die schönen Tiere zu beobachten. Zu einem guten Preis kommt noch dazu, dass die Tiere extrem gesund aussehen (im Gegensatz zu denen in der Wilhelma) und man dadurch kein schlechtes Gewissen hat, den Zoo mit seinem Geld zu unterstützen. Einen Besuch im Taronga Zoo kann ich also ganz klar empfehlen.

5. Coastal Walk: Coogee - Bronte - Bondi

 

Der Coastal Walk ist, wie es der Name schon sagt, ein Wanderweg an der Küste entlang. Die großen Zwischenpunkte sind die drei Strände Coogee Beach, Bronte Beach und Bondi Beach. Ich habe die beiden Hälften getrennt gemacht. An einem Tag wurde nämlich der Bronte to Bondi Walk von meiner Uni angeboten. Die zweite, bzw. erste Hälfte habe ich dann ein paar Wochen später spontan nach einem Strandtag am Coogee Beach gemacht. Für die Strecke Coogee-Bronte braucht man ungefähr 1 ½ Stunden und für die Strecke Bronte-Bondi etwa eine Stunde, beides natürlich mit Foto-Zwischenstopps. Empfehlen kann ich beide Strecken, man hat einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und die verschiedenen Strände und Buchten. Der Weg ist extrem einfach, man benötigt also keine gute Kondition, um die Strecke zu schaffen. ;) Wenn man trotzdem nur eine Hälfte laufen möchte, würde ich die Strecke Coogee-Bronte empfehlen, da ich diesen Teil von der Natur her etwas schöner finde. Die Strecken können natürlich auch andersrum gelaufen werden, also Bondi-Bronte-Coogee.

6. Royal Botanic Garden

 

Der Royal Botanic Garden ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Abgesehen davon, dass es ein wunderschöner Park ist, in dem man sowohl joggen als auch picknicken oder spazieren gehen kann (oder auch Hochzeiten beobachten), bietet er an einigen Stellen auch einen guten Blick auf die Oper und die Harbour Bridge. Wer den perfekten Ort für ein Fotoshooting sucht, ist hier auf jeden Fall richtig.

7. Strände

 

Aufgrund der Corona-Krise konnte ich leider nicht sehr viele Strände besuchen. Die einzigen Strände, von denen ich berichten kann, sind die, die ich oben schon genannt habe: Coogee Beach, Bronte Beach und Bondi Beach. Alle drei Strände sind super schön, groß und für Strandtage geeignet. Mein persönlicher Favorit ist der bekannteste Strand: Bondi Beach. Ich finde, dass dort der Sand sauberer ist als bei den anderen beiden. Man findet einfach weniger Algen und anderes angeschwemmtes Gestrüpp. Es ist zwar auch der am meisten besuchte Strand, aber durch die Länge verteilt sich das ganz gut und man kann meiner Meinung nach trotzdem einen entspannten Strandtag genießen. Auch wenn man zwischendurch mal durch die Straßen schlendern oder etwas essen möchte, bietet Bondi Beach mehr als die anderen beiden. Wer einen etwas ruhigeren Strand sucht, sollte sich von diesen dreien am ehesten Bronte Beach aussuchen.

8. Darling Harbour

 

Darling Harbour ist wahrscheinlich der bekannteste Hafen in Sydney. Um den Hafen sind überall Restaurants, Cafés, Bars und Clubs. Ich würde es mal mit einer Fußgängerzone vergleichen. Deshalb kann man tagsüber schön am Wasser entlang schlendern oder sich irgendwo hinsetzen und etwas trinken oder essen. Nachts kann man die schöne Beleuchtung bestaunen und das wilde Nachtleben Sydneys miterleben. Außerdem findet man am Darling Harbour auch klassische Touristenmagnete, wie zum Beispiel Madame Tussauds und SEA LIFE, sowie einige Museen. Zusätzlich gibt es ein Riesenrad, von dem ich nur abraten kann. Es ist erstens zu niedrig, sodass man überhaupt nicht mehr sieht als von unten und zweitens kann man bei Dunkelheit nicht wirklich durch die Scheiben sehen, da in den Gondeln Licht brennt und die Scheiben deshalb spiegeln.

9. Mardi Gras

 

Wenn man zu der Zeit in Sydney ist, in der das berühmte LGBTQ-Festival Mardi Gras stattfindet, sollte man sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Die Parade ist unvorstellbar lang und verrückt. Man findet jedes Kostüm, das man sich vorstellen kann (und auch manche, die man eigentlich nie sehen wollte, aber da muss man ja nicht hinschauen ;)). Viele Gruppen haben eine Choreografie einstudiert, die im Halbdunkeln oder Dunkeln durch Lichteffekte unterstützt wurde. Wer Glitzer, bunte Farben, laute Musik und viel Drama mag, ist dort auf jeden Fall richtig. Abgesehen von der Parade finden in dieser Zeit noch bis zu 80 andere Veranstaltungen statt.

10. Fallschirmspringen

 

Das ist auf jeden Fall ein Erlebnis, das ich nur empfehlen kann. Wenn ihr dazu mehr wissen wollt, besucht gerne meinen Artikel über meinen Fallschirmsprung (60 seconds of my life).

 

Leider kann ich euch nicht so viel berichten, wie ich es gerne hätte. Aufgrund der Situation konnte ich in den letzten Wochen nichts unternehmen und muss mich in meinen Berichten deshalb auf meine ersten paar Wochen beschränken. Wenn ich in den nächsten (letzten) paar Wochen noch die Möglichkeit habe, mehr zu erleben, werde ich euch auf jeden Fall davon berichten.

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